KissNoFrog, die Dating Plattform für Singles kenne ich nun schon eine ganze Weile. Dort habe ich 2010, binnen 2 Tagen meine damalige Freundin kennen gelernt. Sowohl meine Freundin, als auch ich haben damals unsere KissNoFrog Accounts direkt im Anschluss gelöscht. Umso überraschter war ich, als ich 2 Jahre später die identische Dating-Plattform vorfand, wie 2 Jahre zuvor. Nicht jedoch positiv überrascht, denn ich bin seit Jahren beruflich im Produktmanagement tätig, wo ich für die stetige Weiterentwicklung eines Portals verantwortlich bin. Auch nebenberuflich arbeite ich als Berater und stehe beratend auch Single & Dating-Plattformen sowie Communities zur Seite. Was ich damit sagen möchte… Eine Dating Plattform, welche sich Premium-Leistungen bezahlen lässt, sollte auch dafür Sorge tragen, dass die Basics hierfür erfüllt sind.

Meine persönliche KissNoFrog Startseite

Als angemeldeter Nutzer habe ich eine persönliche Startseite, welche mir unterschiedliche Möglichkeiten bieten. Möglichkeiten, die zwar vom Gedanke her in Ordnung sind, wo sich allerdings keiner bei der Umsetzung darüber Gedanken gemacht hat – weil wohl auch keiner in der Lage ist eine solche Plattform vernünftig aufzuziehen.

  • Kennst du schon – Hier werden dem Mitglied diverse Vorschläge unterbreitet. Leider auch Vorschläge von Personen, welche man bereits in seiner Kontaktliste führt. Kennst Du schon sollte jedoch dazu dienen neue, passende Kontakte zu vermitteln und nicht sich auch aus den bestehenden Kontakten zu bedienen. Ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs.
  • Neu hier (Tabbed Box) – Neu hier, unterhalb der Suchbox, zeigt alle neuen KissNoFrog Mitglieder, besser noch, alle neuen KissNoFrog Mitglieder seit Onlinegang von KissNoFrog, denn klickt man auf „mehr neue Leute“ werden einem alle KissNoFrog Mitglieder mit Paging (Blätterfunktion) angezeigt. Ich denke Neuanmeldungen der letzten 30 Tage hätten vollkommen gereicht. Insbesondere hätte ich mir als Premium-Mitglied eine personalisierte Startseite gewünscht, auf welcher mir neue Singles aus meiner Region angezeigt werden.
1 Kommentar
  1. Kritik an KissNoFrog:

    Kurzbeschreibung zur Person.
    Alter 47, männlich, attraktiv, mit allen Qualitäten bietend, seriös, gebildet.
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    Nach der Kündigungsbestätigung zum Nov.2014 wurde ich aufgefordert, Verbesserungsvorschläge für diese Plattform zu äußern. Hier die veröffentlichte Zusammenfassung ohne persönliche Angaben.

    Mehr Platz, um sich darzustellen:
    Ein Mensch besteht nicht nur aus seinem Antlitz und einem klugen Spruch und ein paar Vergnügungsaktivitäten. Je älter man(n) ist, desto mehr verblasst das Äußere, man scheint von innen (smile). Folglich sollte man zumindest eine Din A4 Seite zur Verfügung stellen, um seine Gedanken zu seiner Person zu publizieren.

    Kündigung:
    Die Anmeldung bei KissNoFrog ist einfach, das Kündigen dagegen schwer. Liest man Ihre Vertragsbedingungen, kommt einem der Gedanke, dass „Abzocker“ am Werke sind. Von mehreren Kontakten wurde mir ebenfalls die Kündigungspolitik als „dubios“ und „unseriös“ bestätigt. Eine Kündigung nach deren Maßstäben, mit Formblatt ausfüllen, ausdrucken lassen, versenden per Brief, etc. ist mit sehr viel Aufwand verbunden. Eine Anmeldung dagegen wird durch ein Klick akzeptiert. Das ist ein „no go“! Ich habe drei Anläufe benötigt, bis meine Kündigung akzeptiert wurde. Hätte ich die kurzen Kündigungsfristen überschritten, so hätte ich aus diesem Grund etwas abonnieren müssen, was ich nicht verlängern möchte. Davon abgesehen, einen Kündigung nur zu akzeptieren, wenn man deren Kündigungsblatt benutzt, ist rechtlich gar nicht tragbar. Kündigung bleibt Kündigung, wenn alle Informationen zur Aufhebung aufgeführt werden. So die juristische Aussage eines Fachmanns.

    Eingeschränkte Benutzermöglichkeiten:
    Als 47 jähriger Mann gehöre ich schon der älteren Generation an. Ich habe die Plattform mit seriösen Absichten als Chance angenommen, eine neue Lebenspartnerin zu finden. Nach ausgiebiger Recherche von rund 9000 weiblichen Angeboten in der Altersgruppe zwischen 38 und 50 Jahren selektierte ich rund 230 Damen und schrieb an sie sehr nette, teilweise individuelle Briefe. Eine Menge Arbeit! Doch keine einzige Dame antwortete! Und warum nicht? Weil diese Damen meistens gar nicht die Chance erhielten, diese Briefe zu öffnen, wenn sie kein „Premium Mitglied“ waren oder sein wollten. Die Basis Mitglieder dürfen nämlich nur ein paar Briefe pro Tag öffnen. Man erhält auch keine Bestätigung, ob die Akquise überhaupt geöffnet und gelesen wurde. Man weiß also gar nicht, ob diese Damen den Brief erhalten haben, geschweige denn geöffnet und gelesen haben. Ein absolutes Unding, wenn man bedenkt, dass ich an manchen Briefen STUNDEN GESESSEN HABE, um sie zu formulieren oder sogar Gedichte schrieb. Davon abgesehen, gibt es doppelt so viele Männer wie Frauen, die eine Partnerin suchen. Die Damen werden folglich mit Akquisen überhäuft und haben durch das unausgewogene Verhältnis die „Qual der Wahl“. Interessant ist auch der Trend, dass Frauen wie Männer, jüngere Partner suchen. Wenn beide Geschlechter jüngere Partner suchen, was machen denn dann die älteren unter ihnen (smile)?

    Die Kontaktaufnahme:
    Hat man dennoch eine interessante Person kennengelernt und in die Kontaktliste aufgenommen, kommt es darauf an, dass beide online sind, um weiter in Kontakt zu bleiben. Mit „nicht Premium Mitgliedern“ ist das quasi aus benannten Gründen unmöglich. Jegliche Fortführung der Akquise versickert aus Kontaktschwierigkeiten. Ich habe es deswegen aufgegeben, und sehe meine halbjährige Premiummitgliedschaft als raus geschmissenes Geld und verbuche das auf das Konto „Erfahrungen“.

    Fotos:
    Ein weiterer Missstand ist die Möglichkeit, als Basismitglied nur ein Foto einzustellen. Wie soll man sich ein „Bild“ von einer Person machen, wenn nur ein Foto existiert? Zu einem anständigen Profil gehören nach meiner Auffassung zumindest zwei Fotos, nämlich eine Portrait – und eine Ganzkörper- Darstellung. Vielleicht noch ein drittes. Ich war bei einem Treffen sehr überrascht, plötzlich einer ganz anderen Dame gegenüber zu stehen, die ein Foto benutze, das mit ihrem wahren „ich“ nicht viel Übereinstimmung hatte. Folglich führen mehrere Fotos auch zu mehr Klarheit.

    Ich hoffe, diese Kritik bewegt etwas in den Köpfen der verantwortlichen Betreiber diesr Plattform, damit sich diese Schreibstunde gelohnt hat. Immerhin werben die mit dem Ergebnis von „Stiftung Warentest“.

    Wenn mich ein gleichaltriger, attraktiver Mann, um die 50, mit allen Qualitäten bietend, fragen würde, ob ich ihre Plattform empfehle, so wäre meine Antwort „Nein“.

    Mit freundlichen Grüßen,